Sensationelle Leistung von Daniel Wienbreier beim Ironman Hawaii
Beim Gipfeltreffen der weltbesten Triathleten, dem Ironman World Championchips 2011 auf Hawaii, konnte Daniel Wienbreier sich und seinen Verein, den VfL Wolfsburg, hervorragend präsentieren. In einer Zeit von 9:01,41 Stunden konnte er den 41. Platz gesamt (Profis und Amateure), den 4. Platz in der Altersklasse M30 erkämpfen und wurde damit zehnt bester Amateur (zweitbester deutscher Amateur).
Trotz Trainingsrückstandes aufgrund eines Radsturzes fünf Wochen vor dem Wettkampf, absolvierte Wienbreier die 3,8 Kilometer Schwimmen im welligen Pazifik in einer Zeit von 1:00,49 Stunden. Auf den folgenden 180 Radkilometern durch die heiße und windige Lavawüste Hawaiis, konnte er mit einer Radzeit von 4:46,58 Stunden viele Plätze gutmachen. Es war die siebt schnellste seiner Altersklasse. Auf den abschließenden 42,195 Laufkilometern ging es durch die Hitze und Einsamkeit der Lavafelder. Anfangs konnte Wienbreier zwar weiter Plätze gutmachen, im berüchtigten Energie Lap, dem Wendepunkt der Lauftrecke wo die Hitze besonders zu spüren ist, da sich dieser Bereich unterhalb des Meeresspiegels befindet, musste er jedoch Gehpausen einlegen. Wieder oben auf dem Highway angekommen, fand der starke Läufer seinen Rhythmus schnell wieder und konnte auf der Zielgeraden mit der viertbesten Laufzeit in 3:07,46 Stunden noch den 4. Altersklassenplatz erspurten. Da hier auf Hawaii die ersten fünf Athleten auf das Podium kommen, ist dieser vierte Platz nicht wirklich undankbar, zumal Daniel Wienbreier mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden ist.
Versöhnlicher Saisonabschluss in Grimma
Am 28. August stand in Grimma der Abschlusswettkampf der 2. Bundesliga über die Sprintdistanz auf dem Programm. Für die VfLer galt es, den verkorksten Saisonbeginn endgültig vergessen zu machen und mit einem guten Gefühl in die Wettkampfpause zu gehen.
Die Tage vor dem Abschlusswettkampf verliefen so, wie die ganze Saison bereits. Immer wieder musste improvisiert werden. Nie konnte in Bestformation an den Start gegangen werden. So auch vor Grimma: Erst fiel Topstarter Konstantin Bachor mit einer Fersenverletzung aus, dann musste auch noch Jan Poguntke kurzfristig nach einem Wespenstich passen. So kam es, dass Carlo Kaminski, der eigentlich seine Saison bereits beendet hatte, kurzfristig einspringen musste. Um es vorweg zu nehmen, er schlug sich auf geliehenem Rad mit Bravour.
Grimma gehört seit Jahren zu den etablierten Veranstaltungen im Kalender der 2. Bundesliga. Erstmals fand nun in diesem Jahr auch die Deutsche Meisterschaft über die Sprintdistanz statt. Für die 2. Bundesliga hatte es die Folge, dass der Startschuss bereits zur Frühstückszeit um 9 Uhr erfolgte. Das Schwimmen begann für die Wolfsburger vielversprechend. Carlo Kaminsky und Tim Cantow kamen hervorragend platziert aus dem Wasser. Daniel Wienbreier und Dirk Sandeck entstiegen den Fluten der Mulde in der großen Gruppe. Lediglich Eike Hübenthal hatte etwas den Anschluss verpasst.
Auf dem Rad dann das gewohnte Bild. Tim Cantow und Carlo Kaminsky bissen sich in den vorderen Gruppen fest. Letzterer verlor allerdings aufgrund eines technischen Defekts im Verlaufe des Rennens viel Boden. Daniel Wienbreier spielte seine Stärke auf dem Rad aus und fuhr bis in die Verfolgergruppe vor. Etwas Probleme hatte Dirk Sandeck und fiel auf dem Rad leider zurück. Eike Hübenthal arbeitete sich Platz um Platz nach vorne.
Der abschließende Lauf lief dann für alle VfLer sehr gut. Daniel Wienbreier lieferte eine bärenstarke Leistung ab und kam auf Platz fünf als bester seiner Mannschaft ins Ziel. Tim Cantow bestätigte mit Platz 23 seine hervorragende Saison. Eike Hübenthal lief noch auf Platz 31 vor und fuhr damit sein bestes Ergebnis in der 2. Bundesliga. Dirk Sandeck komplettierte als 54 die Mannschaftswertung. Knapp gefolgt von Carlo Kaminsky als 59.
Im Tagesresultat bedeutete das geschlossene Mannschaftsresultat einen hervorragenden siebten Platz. Die Top 5 wurden um ganze 5 Platzpunkte verpasst. In der Endabrechnung verfehlte der VfL die Top 10 knapp und belegte am Ende den 11. Platz.
VfL-Triathleten erfolgreich in Celle
Eine Woche nach dem Heimspiel am Allersee stand für viele Sportler schon der nächste Triathlon auf dem Programm. Am 21. August galt es in Celle die Distanzen 600m Schwimmen, 29km Radfahren und 7km Laufen zu absolvieren.
Für die Athleten des VfL Wolfsburg lief die Veranstaltung ähnlich erfolgreich wie eine Woche zuvor in Wolfsburg. Eike Hübenthal konnte nach starker Radleistung auf Platz 2 finishen. Tim Cantow, als gebürtiger Celleraner mit seinem Wettkampf des Jahres, lieferte sich einen harten Kampf um Platz 4, den er knapp verlor. Jan Poguntke konnte nach mehrtägiger Erkältungskrankheit, weswegen er auch den Start in Wolfsburg ausfallen lassen musste, mit Platz 6 ein erfolgreiches Comeback feiern. Gleiches galt für Dirk Sandeck auf Platz 9. Mit Platz 10 bestätigte Lars Schlüter seine starke Form aus der Vorwoche. Abgerundet wurde das Ergebnis durch den 16. Platz von Sören Sturm und Platz 27 von Jörg Knop.
Positiver Nebeneffekt für das Zweitligateam des VfL: Mit Olli‘s Laufladen (www.ollislaufladen.de), dem Laufschuhspezialist aus Celle, konnte dank Tim Cantow das Gespräch über eine Partnerschaft aufgenommen werden. In Kürze dürfen sich die Teammitglieder über die kompetente Betreuung durch Olli und sein Team freuen.
Für die Athleten des VfL Wolfsburg Triathlonteams geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Bereits am nächsten Wochenende findet in Grimma der Abschluss der diesjährigen Zweitligasaison statt. Dort soll der Sprung unter die besten 10 Teams der Gesamtwertung gelingen.
Heimspiel in Wolfsburg endet mit Heimsieg!
Bachor siegt vor Hübenthal und Cantow
Das Wetter hätte so schön sein können, aber anstatt des gewohnten Samstagtermins fand der Volkstriathlon Wolfsburg erstmalig an einem Sonntag statt - bei strömendem Regen.
Am 14.08. um 14 Uhr fiel der Startschuss für den 27. Volkstriathlon Wolfsburg. Konstantin Bachor ließ es sich in diesem Jahr nicht nehmen auch beim Heimwettkampf des VfL Wolfsburg Triathlonteams zu starten.
Bachor setzte sich gleich zu Beginn des Schwimmens an die Spitze des Feldes und sollte diese Führung bis zum Ende des Rennens nicht mehr abgeben. Tim Cantow und Möritz Bösenberg verließen den Allersee nur wenige Sekunden nach Bachor und versuchten ihm auf dem Rad zu folgen.
Jens Mauksch und Torsten Schulz wechselten nach guten Schwimmzeiten ebenfalls unter den ersten zehn Athleten auf das Rad.
Einzig Eike Hübenthal musste nach dem Schwimmen und Problemen beim Wechseln seine Stärke auf dem Rad ausspielen um seinen Rückstand auf die Teamkameraden wett zu machen.
Beim Abschließenden Lauf konnte Bachor ungefährdet den Sieg ins Ziel bringen, Hübenthal sicherte sich nach einer guten Rad Leistung den zweiten Platz gefolgt von Tim Cantow. Die übrigen Teammitglieder komplettierten das sehr gute Teamergebnis mit weiteren Top Ten Platzierungen (Bösenberg 6., Schulz 7., Mauksch 9.).
Neben den sportlichen Leistungen sollten auch die zahlreichen Zuschauer gewürdigt werden, die trotz miserabler Witterungsbedingungen den Weg zum Allersee gefunden haben um die knapp 1.000 Sportlerinnen und Sportler anzufeuern.
Wienbreier: Gute Form auf dem Weg nach Hawaii
Nachdem Daniel Wienbreier beim Zweitliga Wettkampf in Schwerin den sechsten Platz erzielen und den Triathlon in Förste mit Streckenrekordzeit gewinnen konnte, stand nun das zweite Saisonhighlight nach dem Ironman Lanzarote auf dem Programm. Die 70.3 European Championchips in Wiesbaden.
Die 1,9 Kilometer Schwimmen absolvierte der Athlet vom VfL Wolfsburg in 27:16 Minuten. Auf der 90 Kilometer langen Radstrecke mit 1450 Höhenmetern durch den Taunus überholte Wienbreier weiter viele Athleten und kämpfte sich so bis auf Platz zwei in der Altersklasse nach vorne. Nach dem Wechsel auf die abschließende Laufstrecke über 21,1 Kilometer absolvierten der VfLer die ersten Kilometer Seite an Seite mit einem Athleten, der auf der Radstrecke noch zu ihm aufgeschlossen war. Als es diesen ziehen lassen musste, zweifelte er vorerst an seinen Lauffähigkeiten. Hinterher stellte sich jedoch heraus, dass Jan Müller mit einer Zeit von 1:16,53 Stunden die viertbeste Laufzeit insgesamt hatte. Mit 1:18,19 Stunden war Daniel Wienbreier jedoch nicht so langsam unterwegs wie vorerst vermutet. Mit der sechstbesten Laufzeit insgesamt ließ er wieder einige Profis hinter sich und belegte in einer Zeit von 4:28,21 Stunden den 13. Platz insgesamt und den dritten Platz in der Altersklasse M 30-35 hinter Jan Müller und dem Österreicher Daniel Niederreiter, der die letzten Jahre noch als Profi startete.
Nach kurzer Erholungsphase wird Daniel Wienbreier noch beim Zweitliga Wettkampf in Grimma starten, sich über lange Rad- und Laufeinheiten den Feinschliff für Hawaii holen und hoffen, dass am 8. Oktober die Form stimmt.
4. Wettkampf: Bisher bestes Saisonergebnis
Am 17.07. starteten die Triathleten des VfL Wolfsburg beim vierten Ligarennen der 2. Triathlon Bundesliga in Schwerin. Der positive Trend aus Düsseldorf konnte fortgesetzt werden. Mit Platz sieben in der Tageswertung verbesserten sie sich auf Platz zwölf der Tabelle.
Das Rennen wurde über die Sprintdistanz ausgetragen. Nach 750m Schwimmen im Schlosssee lagen Carlo Kaminsky und Tim Cantow gut im Rennen und waren in den vorderen Radgruppen vertreten. Daniel Wienbreier und Moritz Bösenberg mussten sich nach einem schlechten Wechsel auf den 8 Radrunden durch die Schweriner Innenstadt nach vorne arbeiten. Dieses gelang vor allem Wienbreier hervorragend. Ende der letzten Radrunde konnte er den Kontakt zur Spitzengruppe herstellen. Dirk Sandeck musste das Rennen wegen eines Defektes auf dem Rad vorzeitig aufgeben. Beim Laufen konnte Wienbreier seine Stärke ausspielen und erreichte einen hervorragenden 6 Platz. Cantow auf Platz 20, Kaminsky als 40. und Bösenberg auf Platz 63 komplettierten das gute Mannschaftsergebnis.
Am 29. August findet das Saisonfinale in Grimma statt. Dann wollen sich die Wolfsburger Triathleten auf einen Platz in den Top Ten verbessern.
3. Wettkampf: Aufwärtstrend in Düsseldorf
Die Vorzeichen für den vierten Wettkampf der 2. Bundesliga in Düsseldorf über die Sprintdistanz waren wieder nicht gut. Wenige Tage vor dem Start fiel der geplante, erste Start von Top-Athlet Konstantin Bachor gesundheitsbedingt aus, dann verletzte sich auch noch Jan Poguntke kurz nach dem Start. So waren die vier verbliebenen Starter Tim Cantow, Mirko Appel, Carlo Kaminsky und Sören Sturm früh im Rennen in Zugzwang, dass nichts passieren durfte.
Nach starken Schwimmleistungen fanden sich Kaminsky und Cantow im Vorderfeld wieder. Auch Appel erwischte eine der großen Radgruppen. Nur Sturm hatte befand sich im hinteren Teil des Starterfeldes. Er meisterte die zweite Teildisziplin mit Bravour (zweitschnellste Radzeit aller Starter) und konnte damit in die große Gruppe vorstoßen. Der abschließende Lauf war dann ein einziges Ausscheidungsrennen.
Tim Cantow als 21., Mirko Appel als 27., Sören Sturm als 38. und Carlo Kaminsky als 47. der Tageswertung, gleichzusetzen mit dem ersten Top Ten Platz (Platz 9) in der Mannschaftswertung zeigten sich damit deutlich verbessert gegenüber den ersten beiden Ligawettkämpfen. Im Gesamtklassement bedeutete das Ergebnis eine Verbesserung vom letzten auf den 13. Platz. Der Kontakt zu den ersten Zehn ist durch das Resultat auch wieder hergestellt.
In Schwerin am 17.07. gilt es nun, diesen positiven Trend fortzusetzen. Die Besetzung Cantow, Wienbreier, Sandeck, Kaminsky und Bösenberg wird die grün-weißen VfL-Farben in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns vertreten.
Konstantin Bachor Deutscher Polizeimeister 2011
Bei den deutschen Polizeimeisterschaften im Triathlon bestätigte der für den VfL Wolfsburg startende Polizeikommissaranwärter Konstantin Bachor seine herausragende Form. Mit mehr als 5 Minuten Vorsprung durchlief er bei den in Saarlouis/Saarland nach olympischer Distanz durchgeführten deutschen Polizeimeisterschaften im Triathlon als Erster nach 1:50:48 Stunde die Ziellinie. „Dabei ging meine Wettkampftaktik voll auf“, meinte Bachor nach dem nie gefährdeten Sieg zufrieden.
Beim 1,5 km Schwimmen in der Saar platzierte er sich um Kraft zu sparen, auf Platz 2 und kam nach 18:16 Minuten aus dem Wasser. Und auch sein Kalkül, auf seiner Paradedisziplin, dem Radfahren, einen guten Vorsprung vor dem Laufen herauszuarbeiten, konnte er uneingeschränkt umsetzen. Die 4 Radrunden über insgesamt 40 km, die ohne Windschattenfahren auf flacher Strecke zu absolvieren waren, sicherten ihm nach 52:04 Minuten einen uneinholbaren Vorsprung vor dem Zweiten beim Wechsel zur 10 km Laufstrecke. Die abschließenden 2 Runden entlang der Saar durchlief der angehende Polizist in guten 37:17 Minuten.
Zuversichtlich beurteilt Bachor auch die Zukunft, denn neben seinen sportlichen Erfolgen freut er sich nach Abschluss seines Studiums an der Polizeiakademie in Nienburg auf seine berufliche Praxis, die Anfang Dezember in Wolfsburg beginnt.
Auch im Mannschaftswettbewerb war das Polizeiteam aus Niedersachsen sehr erfolgreich. Neben Konstantin Bachor starteten Thomas Sonntag/Hannover ( Zeit 2:01:08 Stunden), Jörg Blume /Hildesheim ( Zeit 2:04:25 Stunden) und Michael Schulze/Emden ( Zeit 2:06:04 Stunden). Mit 3 Minuten Vorsprung vor Bayern gewann das niedersächsische Polizeiteam erstmals die Mannschaftmeisterschaft im Triathlon. Die Bundespolizei musste sich mit Platz 3 begnügen.
Ehme de Riese – Neuer Partner des VfL Wolfsburg Triathlonteams
Der weit über Wolfsburg hinaus bekannte Optiker Ehme de Riese ist der neue sportoptische Betreuer des VfL Wolfsburg Triathlonteams. Am Freitag fiel der Startschuss für die neue Partnerschaft.
Die Athleten wurden in der Filiale in der Kaufhofpassage von Ehme de Riese und seinem Team empfangen. Die Veranstaltung fand in einer lockern partnerschaftlichen Atmosphäre statt.
Nach der Begrüßung durch Ehme de Riese wurden die Sportler hinsichtlich ihrer speziellen sportoptischen Anforderungen und Bedürfnisse fachkundig beraten.
Das Team um Ehme de Riese nahm sich über seinen wohlverdienten Feierabend hinaus sehr viel Zeit für die Athleten des Teams.
Bei dieser Veranstaltung wurde mit modernsten Messgeräten die Sehleistung der Sportler festgestellt. Für den ein oder anderen brachte die Messung die Erkenntnis „Ohne Brille geht es nicht mehr“.
Doch der Schreck über die eingeschränkte Sehleistung wich, dank des Engagement des Teams von Ehme de Riese, schnell der Freude auf eine der hochwertigen Brillen aus der Hand von Wolfsburgs führendem Optiker.
An dieser Stelle bedankt sich das ganze Team für das entgegengebrachte Vertrauen und blickt zielstrebig auf die kommenden Wettkämpfe. Dort wollen die Athleten die in sie gesetzten Hoffnungen mit sehr guten Resultaten bestätigen.
Diese besondere Veranstaltung war zugleich der Auftakt für ein gemeinsames Wochenende des VfL Wolfsburg Triathlonteams, dass beim Tankumsee Triathlon seinen krönenden Abschluss finden sollte (siehe Sonderbericht).
Stellvertretend für das ganze Team, das die Sportler durch den Freitagabend begleitet hat, sei an dieser Stelle Optikermeister Karsten Eckhoff erwähnt, der selbst nach einem Samstagvormittag voller Termine mit den Triathleten des VfL Wolfsburg noch nicht genug von ihnen hatte. Am Sonntagnachmittag feuerte er das VfL Wolfsburg Triathlonteam noch beim Tankumsee Triathlon an.
3. Teamtreffen mit Finale beim Tankumsee Triathlon
Am vergangenen Wochenende traf sich das VfL Wolfsburg Triathlonteam zum dritten mal dieses Jahr in Wolfsburg. Dieses Wochenende wurde aber nicht nur gemeinsam trainiert. Der krönende Abschluss fand am Sonntag beim Tankumsee Triathlon statt.
Das 3. Teamtreffen des VfL Wolfsburg Triathlonteams in diesem Jahr begann mit einem besonderen Termin. Am Freitag Abend wurde das VfL Wolfsburg Triathlonteam in der Kaufhofpassage von Ehme de Riese in einer seiner beiden Wolfsburger Filialen begrüßt. Diese Veranstaltung bildete den Auftakt zu einer Partnerschaft mit dem Optiker Ehme de Riese als sportoptischen Betreuer des VfL Wolfsburg Triathlonteams.
Den Abend ließ das Team beim Italiener in gemütlicher Runde ausklingen. Dort wurden die Erfahrungen und Erlebnisse der letzten Wochen ausgetauscht und alle stärkten sich für die anstehenden Aufgaben des Wochenendes.
Den Samstag begannen das Team mit einem gemeinsamen Training im Badeland Wolfsburg, wo alle noch einmal kurz die Form für den folgenden Wettkampf , die Neuauflage des Tankumsee Triathlon, überprüfen konnten. Am Nachmittag haben einige Athleten des Teams noch die Strecken des Tankumsee Triathlon begutachtet.
Das Wochenende war geprägt von der Wettkampfstimmung die in der Luft lag. Jeder fieberte Sonntag Mittag entgegen, wenn endlich der Startschuss für Tankumsee Triathlon 2011 fällt.
Nachdem in dieser noch jungen Saison bisher noch nicht alle Athleten in der Liga zum Zug kommen konnten brannten viele darauf ihr können am Tankumsee unter Beweis zu stellen.
Ein Blick auf die Ergebnisliste verrät, dass es allen Sportlern des Teams gelungen ist eine sehr gute Leistung abzurufen.
Die Plätze eins bis sieben gehen geschlossen an das VfL Wolfsburge Triathlonteam. Allen voran Konstantin Bachor, der mit einem ungefährdeten Start-Ziel Sieg wieder einmal seine Klasse unter Beweis stellte. Ihm folgten Eike Hübenthal (2.) und Tim Cantow (3.), die das Wolfsburger Treppchen mit ihrer Leistung komplettierten.
Moritz Bösenberg und Carlo Kaminsky spielten ihre Stärke beim Schwimmen aus und verschafften sich so gute Ausgangspositionen für das anschließende Radfahren. Neuzugang Tobias Korell machte mit einer sehr guten Leistung auf dem Rad verlorene Plätze beim Schwimmen wieder gut.
Sören Sturm (4.) und Mirko Appel (5.) machten die Wolfsburger Top 5 komplett.
Aber auch die anderen Wolfsburger mussten sich mit ihrer Leistung keineswegs verstecken von den elf gestarteten Athleten des VfL Wolfsburg Triathlonteams landeten alle unter den ersten 14 des Gesamtklassements.
So kann diese Teamtreffen auch aus sportlicher Sicht als voller Erfolg verbucht werden.
Ironman Lanzarote: Bachor und Wienbreier sensationell!
Einen starken Start in die neue Triathlon-Saison legte der für den VfL Wolfsburg startende Triathlet Konstantin Bachor hin. Beim 20. Ironman Lanzarote erkämpfte er sich in der Triathlon-Langdistanz nach hartem Rennen Platz zwei. Und noch ein VfL Triathlet wartete auf den Kanaren mit einer glänzenden Leistung auf. Daniel Wienbreier belegte am Ende den 11. Rang in der Gesamtwertung.
Am Wettkampfanfang waren bei bedecktem Himmel mit einem kurzen Landgang um einen Wendepunkt 3,8 km im offenen Atlantik zu schwimmen. Bachor kam nach 46:31 Minuten als Erster aus dem Wasser und erschwamm sich einen Vorsprung von mehr als einer Minute gegenüber dem Ironman-Vizeeuropameister von 2010 Timo Bracht. Höchste Anforderungen an die Sportler abverlangte die Radstrecke. Auf dem 180 km Inselrundkurs mit sehr anspruchsvollem Profil und 2600 Höhenmetern wurde von den Akteuren bei Windstärke 4-5 höchster Fahreinsatz gefordert. In seiner Paradedisziplin baute Bachor seinen Vorsprung auf 3,5 Minuten aus. Die abschließende 42,2 km lange Laufstrecke mit drei Laufrunden entlang der Promenade von Playa del Carmen beanspruchte die letzten Kräfte der Athleten. Nach 15 km zog der spätere Sieger Timo Bracht an Konstantin vorbei. Bachor durchlief nach 8:44:05 Stunden als Zweiter das Ziel. Am Ende der Kräfte aber überglücklich strahlte er: „Die professionelle Vorbereitung im Winter mit Schwimm- und Langlauftrainingseinheiten sowie Trainingslagern auf Fuerteventura hat sich ausgezahlt.“
Wienbreier bestätigte mit einer Gesamtzeit von 9:22:54 Stunden sein hohes Leistungsniveau und meinte: „Als Bester meiner Altersklasse habe ich mein gestecktes Ziel erreicht.“ Ganz nebenbei hat er sich mit diesem Ergebnis für den Hawaii-Ironman qualifiziert, den er schon vor zwei Jahren bestritt.
Gütersloh – Fehlstart perfekt!
Der Auftrag war klar – beim zweiten Ligawettkampf sollte der schlechte Auftakt in die Saison vergessen gemacht werden. Leider konnte dieses Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt werden. Trotz großen Einsatzes mussten die Athleten die Heimfahrt wieder mit leeren Händen antreten.
Die Voraussetzungen am 22.05. in Gütersloh hätten nicht besser sein können. Der erwartete Gewitterschauer war ausgeblieben und die Temperaturen befanden sich durch den größtenteils bewölkten Himmel im erträglichen Bereich. Auf dem Programm stand eine Olympische Distanz mit 1000m Schwimmen im Freibad, 40km Radfahren und 10km Laufen. Die Auftaktdisziplin verlief alles andere als glücklich für das komplette Team. Moritz Bösenberg verpasste durch einen Sturz beim Aufsteigen aufs Rad die erste Radgruppe ebenso denkbar knapp wie Dirk Sandeck den Anschluss an die vorderen Gruppen. Eike Hübenthal, Jan Poguntke und Johannes-Nils Walther verpassten beim Schwimmen den Anschluss zu den großen Gruppen.
Dank seiner Radstärke schaffte Hübenthal aber schnell den Kontakt zu Bösenberg und Sandeck. Walther und Poguntke mussten dagegen in einer kleinen Gruppe dem Gros der Konkurrenten hinterherjagen.
So war es nicht verwunderlich, dass sie auch mit Rückstand auf die Laufstrecke gehen mussten. Im Ziel beendete Eike Hübenthal als 42. und bester VfLer das Rennen. Ihm folgten Dirk Sandeck als 49. und Jan Poguntke als 58.. Letzterer litt während des kompletten Wettkampfes unter den Folgen seines Heuschnupfens und konnte daher zu keiner Zeit in die hohen Belastungsbereiche gehen. Die Mannschaft komplettierten Moritz Bösenberg als 64. Und Johannes-Nils Walther als 66. in der Tageswertung.
Schlussendlich stand ein enttäuschender 15. Platz zu Buche. Bei den folgenden Aufgaben in Düsseldorf und Schwerin, dann wieder mit Topstarter Konstantin Bachor, wartet auf die Athleten eine Menge Arbeit um die derzeit schlechte Platzierung zu verbessern.
Ligaauftakt in Gladbeck
Durchwachsener Auftakt in die Saison! Am 15. Mai war für das VfL Wolfsburg Triathlonteam die Winterpause endlich vorbei und das lang ersehnte erste Rennen der Saison wurde gestartet. Der Beginn der 2. Bundesliga Nord wurde in diesem Jahr zum ersten Mal in Gladbeck eingeläutet. Die erste Begegnung mit den übrigen Teams der Liga wurde in einem Teamsprint ausgetragen. Dabei mussten 750m im Freibad geschwommen, 22km auf einem relativ engem Radkurs und 5km auf einer anspruchsvollen Laufstrecke absolviert werden.
Gleich beim ersten Ligawettkampf feierten Dirk Sandeck und Moritz Bösenberg ihr Ligadebüt. Moritz überzeugte dabei nicht nur in seiner Paradedisziplin dem Schwimmen, sondern auch in den anderen beiden Disziplinen. Dirk Sandeck spielte seine Stärken auf dem Rad und beim abschließenden Lauf aus. Komplettiert wurde das Team von Tim Cantow, Johannes- Nils Walther und Eike Hübenthal.
Bei dem Austragungsmodus Teamsprint spielt das Zusammenspiel der Mannschaft eine große Rolle. Nachdem sich das Team nach dem Schwimmen wieder sortiert hatte, wurde der 5,5km lange Rundkurs viermal durchfahren. In der vorletzten Runde kam das Team mit einer anderen Mannschaft ins Gehege und ließ so wertvolle Zeit liegen.
Bei dieser ersten Standortbestimmung belegte das VfL Wolfsburg Triathlonteam lediglich den 13. Platz in der Gesamtwertung.
Das nächste Rennen der Saison findet bereits am kommenden Wochenende (22.05) statt. In Gütersloh gilt es für das Triathlonteam auf der olympischen Distanz (1000m Schwimmen – 40km Rad – 10km Lauf) anzugreifen, um die Ausgangslage für eine erfolgreiche Saison wieder zu verbessern.
2. Teamtreffen - erste Formfortschritte zu sehen
Das zweite Teamtraining ist inzwischen Geschichte. Zwei Dinge wurden dabei deutlich. Erstens sind alle Sportler auf einem guten Weg, was den eigenen Formaufbau angeht. Zweitens sind die Neuzugänge bereits hervorragend in das Team integriert.
Das zweite Teamtreffen setzte sich aus drei Komponenten zusammen. Die Anprobe der neuen Wettkampfbekleidund, Training in allen drei Disziplinen und natürlich dem Spaßfaktor.
Los ging es mit der jährlichen Versammlung der Triathlonabteilung. Fast vollständig angetreten, konnte das Team dort erstmals die neue Wettkampfbekleidung der Firma Skinfit in Augenschein nehmen und anprobieren. Anschließend wurde bei einem netten Beisammensein die letzten Trainingseindrücke ausgetauschst.
Diese sollten sich dann am Folgetag verfestigen. Morgens ging es mit einer gemeinsamen Schwimmeinheit los. Zu dieser war das Team dann bis auf die krank ausgefallenden Dennis Schulz und Sören Sturm und dem im Trainingslager weilenden Konstantin Bachor vollständig versammelt.
Die anschließende "Einheit" war vor allem für Jungspund Moritz Bösenberg wichtig. In der Mittagspause wurde er von Team-Oldie Thorsten Schulz in die Kunst des Kochens eingeführt. Das Resultat stellte alle zufrieden und so konnte es wohl gestärkt in die Nachmittagseinheit gehen.
Beim Laufen hatten dann alle etwas mit den Nudelmengen des Mittagessens zu kämpfen, dennoch ließ niemand abreißen und der erste Trainingstag war (fast) geschafft.
Am Abend stand eine besondere "Trainingseinheit" auf dem Programm. Im BowlingCenter konnten die Teammitglieder auch abseits des Triathlons ihr Geschick zeigen. Vor allem Carlo Kaminsky profitierte hierbei von seinem einjährigen USA-Aufenthalt. Er gab viele Tipps, so dass am Ende des Abends die Foulquote stark gesunken war.
Der letzte Trainingstag stand im Zeichen des Radfahrens. Bei herrlichem Sonnenschein ging es auf eine schöne Ausfahrt in Richtung Elm.
Das Fazit des 2. Teamtreffen fällt durchweg positiv aus. Der Trainingszustand der Sportler hat sich in den letzten Wochen deutlich verbessert. Die Stimmung in der Mannschaft ist, wie in den Vorjahren auch, sehr positiv. Den Neuzugängen um Dirk Sandeck ist die Integration in die Mannschaft dadurch sehr leicht gefallen. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Prozess weiterhin positiv entwickelt und das Team besser in die Saison findet als in den Vorjahren.
Fotos vom Teamtreffen gibt's in der Bildergalerie!
Erfolgreicher Saisonauftakt für Daniel Wienbreier

(Foto: Stefan Fengler)
1. Start - 1. Sieg! Für Daniel Wienbreier hat die Saison 2011 so begonnen, wie das Jahr 2010 aufgehört hat - erfolgreich! Beim Crossduathlon Wolfsburg am 06.03.2011 konnte Daniel als einziger Starter des Triathlonteams als Gesamtsieger seine gute Frühform unter Beweis stellen.
Nach 5,4 km Laufen – 18 km Radfahren – 5,4 km Laufen konnte Wienbreier einen Start-/Zielsieg feiern. Nur einmal auf dem Rad geriet der Sieg kurz in Gefahr, als ihm Volker Lutz - Mountainbike-Landesmeister - bedrohlich nahe kam. Doch dieser musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und viel wieder zurück. Im Ziel zeigte die Uhr einen Vorsprung von gut zwei Minuten auf Volker Lutz an.
Daniel Wienbreier konnte durch das hervorragende Resultat zeigen, dass die Vorbereitung auf den Ironman Lanzarote am 21. Mai sehr gut verläuft und dort Einiges von ihm zu erwarten ist.
Neue Gesichter…
…waren beim 1. Teamtreffen des VfL Wolfsburg Triathlonteams am vergangenen Wochenende (13. - 14.11) zu sehen. Die Athleten des Teams trafen sich zu gemeinsamen Trainingseinheiten in Wolfsburg.
Um für die kommende Saison gut aufgestellt zu sein und gegen unvorhersehbare Ausfälle gefeit zu sein, hat sich das Team nach der vergangenen Saison mit vier Triathleten (Thorsten Schulz, Dirk Sandeck, Dennis Schulz, Moritz Bösenberg) verstärkt. Neben dem sportlichen Aktivitäten stand vor allem das Kennenlernen der Neuzugänge im Vordergrund des Wochenendes.
Den Abschluss bildete am Sonntag Morgen traditionell das Fußballspielen in der SoccaFive Arena. Dort stellten die Triathleten ihre verborgenen Talente auf ungewohntem Terrain zur Schau.
Das Teamwochenende war ein voller Erfolg. Alle Athleten fanden den Weg nach Wolfsburg. Und so konnte man ein gut harmonisierendes Team mit hoher Motivation für die nächste Saison beim Training sehen.
VfL-Triathleten erfolgreich beim Frankfurt-Marathon
Gemeinsam mit 12.475 Läufer aus 76 Nationen gingen Daniel Wienbreier, Eike Hübenthal und Jens Mauksch bei bestem Laufwetter auf die 42,195 Kilometer lange Laufstrecke in der Main-Metropole.
Die drei Triathleten bereiteten sich mehrere Wochen gezielt mit reinem Lauftraining auf das Event vor und hatten dementsprechend hohe Ziele. Alle voran Daniel Wienbreier, der seine Bestzeit auf unter 2:30 Stunden verbessern wollte. Die Marschroute: 3:30 Minuten pro Kilometer zielte auf eine Endzeit von 2:28 Stunden hin. Der Plan ging auf. Er konnte das Tempo konstant durch laufen. Im Ziel zeigte die Uhr eine Zeit von 2:27,53 Stunden an.
Eike Hübenthal erreichte mit 2:40,13 Stunden eine sehr gute Zeit, obwohl das Ziel, die 2:40 Stunden zu unterbieten, denkbar knapp verfehlt wurde. Im Gedränge auf den ersten Kilometern hatte der Sieger des Wolfsburger Triathlons viel Zeit und Kraft verloren, kam dann sehr gut ins Rennen und verlor ab dem berühmten Kilometer 35, an dem der „Mann mit dem Hammer“ kommt, wieder etwas Zeit.
Jens Mauksch lag lange Zeit sehr gut auf Kurs. Sein Ziel: Unter 3:15 Stunden. Ab Kilometer 32 konnte er das Tempo aber nicht mehr halten und erreichte eine Zeit von 3:26,06 Stunden. Für den ersten Marathon außerhalb eines Ironmans eine solide Leistung.
Nach einer verdienten Saisonpause werden sich die die Triathleten des VfL Wolfsburg dann wieder auf die Wettkämpfe der 2. Bundesliga sowie hochkarätige Veranstaltungen über die Lang- und Mitteldistanz vorbereiten.
Triathlon für die Jugend im VfL Wolfsburg
Ab Oktober wird der VfL Wolfsburg seine Triathlonabteilung um eine Jugendgruppe für 10-18 Jährige erweitern.
Jedes Jahr aufs Neue ist der Triathlon in Wolfsburg ein großartiges Sportereignis und auch die Triathlon-Abteilung des VfL Wolfsburg boomt. Was bisher noch fehlte war ein stimmiges Nachwuchskonzept
um auch den Jüngeren den Spaß am Ausdauersport näher zu bringen.
Dieses wird nun umgesetzt: Ab Oktober findet in der Turnhalle der Erich Kästner Schule in Detmerode montags und freitags von 16:00 bis 17:30 ein gemeinsames Training statt. Qualifizierte
Triathlontrainer und erfahrene Athleten werden das Training leiten. Hierbei steht der Spaß im Vordergrund. In der kalten Jahreszeit werden zunächst spielerisch Erfahrungen mit dem Ausdauerlauf,
Lauftechnik, allgemeiner Athletik und auch dem Wechseltraining gemacht. Sobald es wärmer wird sollen auch erste Einheiten mit dem Fahrrad auf dem Programm stehen.
Außerdem findet samstags von 9-10:30 im Badeland ein Schwimmtraining statt. Neben der Wassergewöhnung stellt das gemeinsame Erlernen und verbessern des Kraulschwimmens den Kern des Training dar.
Mittelfristig wird es die Möglichkeit geben für interessierte Kinder bei regionalen Wettkämpfen an den Start zu gehen (z.B. Schüler-Serie).
Weitere Informationen (z.B. aktuelle Trainingszeiten) finden Sie auch auf der Vereinshomepage.
VfL Triathleten erfolgreich beim Heimspiel

Am Samstag (14.08) fand in Wolfsburg am Allersee die 26. Auflage des Volkstriathlon Wolfsburg statt. Das VfL Wolfsburg Triathlonteam war mit fünf Athleten am Start.
Allen voran Eike Hübenthal, der das Rennen das zweite mal in Folge für sich entscheiden konnte.
Pünktlich um 15 Uhr ertönte das Signal zum Start auf die 600m lange Schwimmstrecke. Dabei konnte Carlo Kaminsky seine Stärke im Schwimmen voll ausspielen und ging mit über einer Minute Vorsprung auf
die 24km lange Radstrecke. Tim Cantow, Jan Poguntke, Jens Mauksch und Eike Hübenthal kamen gemeinsam aus dem Wasser.
Kurz nach dem Wechsel auf das Rad setze Eike Hübenthal sich an Position zwei und nahm die Verfolgung seines Teamkollegen auf. Nach der Hälfte der Radstrecke hatte er ihn eingeholt und gab die Führung
nicht mehr aus der Hand.
Beim abschließenden knapp sechs Kilometer langen Lauf konnte den Wolfsburger Sieg niemand mehr gefährden.
Carlo Kaminsky überquerte die Ziellinie als Zweiter. Jan Poguntke und Tim Cantow folgten auf den Plätzen sechs und neun. Jens Mauksch beendete das Rennen nach Atemproblemen auf der Laufstrecke auf
Platz neunzehn.
Wie im vergangenen Jahr nutze Eike Hübenthal die Abwesenheit des Top Athleten, Konstantin Bachor, aus dem VfL Wolfsburg Triathlonteam.
Bachor belegte bei der Europäischen Polizei Meisterschaft in Kitzbühel den vierten Platz.
VfLer Bachor Fünfter bei Triathlon Weltmeisterschaft Langdistanz

Als bester Deutscher erkämpfte sich der für den VfL Wolfsburg startende Polizeikommissaranwärter Konstantin Bachor bei der Triathlon Weltmeisterschaft in der Langdistanz in Immenstadt im Allgäu
einen hervorragenden fünften Platz. Bei sommerlichen Witterungsbedingungen mussten die 830 Athleten aus 30 Nationen 4 km im Alpsee schwimmen, 130 km auf extrem anspruchsvollem Kurs mit 18 prozentigen
Steigungen, Anstiegen bis auf 2000 Gesamthöhenmeter und einem top speed von über 80 km/h, Radfahren sowie in einem drei Mal zu absolvierenden Rundkurs 30 km Laufen.
Bachor kam aus dem 17 Grad kühlen Wasser als Elfter in die Wechselzone. In seiner Paradediziplin dem Radfahren fuhr er mit der schnellsten Zeit aller Teilnehmer auf dem Rad bis auf Platz drei vor.
Nach 12 Kilometern auf der abschließenden Laufstrecke zollte er seiner Aufholjagd mit dem Rad Tribut. Nach einem Muskelkrampf musste er noch zwei Triathleten passieren lassen. Aber überglücklich kam
er nach 6:33:01 Stunden noch vor den mehrmaligen ironman Siegern Viktor Zymtsev, Ukraine und Oliver Marceau, Schweiz ins Ziel. Der Weltmeistertitel ging an den Franzosen Sylvain Sudrie. Trotz des
großen Erfolges resümierte der Wolfsburger: „ Ich war im Rennen auf Platz drei schon dicht an Bronze. Zum Schluss fehlte mir nur eine Minute für einen Platz auf dem Treppchen.“ Schon in 14 Tagen bei
den Europäischen Polizei – Triathlon Meisterschaften in Kitzbühel möchte er wieder eine Topleistung bringen und ganz vorne dabei sein.
VfL Wolfsburg Triathlonteam
